Neurologische Erkrankungen
Reha in der Tagesklinik
Schlaganfall und Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Traum und Enzephalitis – bei vielen neurologischen Leiden ist nach der Akutbehandlung eine auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmte Rehabilitation notwendig. Dazu zählen unter anderem die Physio- und Sprachtherapie, sowie das Taub-Training nach Hirninfarkten. Trainiert werden aber auch Alltagsfertigkeiten wie das Schneiden von Brot, der Gebrauch eines Schlüssels oder das Lösen von Fahrkarten in Straßenbahnen.
Zunehmend etablieren sich dabei ambulante Reha-Zentren, die alle Angebote unter einem Dach vereinen. Anders als bei einer stationären Behandlung findet die Behandlung dann in der Nähe des Wohnortes statt.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Patient wohnt zu Hause in seiner gewohnten Umgebung, außerdem kann ihn der Therapeut in seiner Wohnung besuchen, um für dort auftretende Probleme konkrete Lösungen zu entwickeln. Im Idealfall bieten Reha-Zentren zudem unterschiedliche Fachabteilungen an.
Quelle: Deutschlandfunk vom 22.01.08, Moderation: Christian Floto und Carsten Schröder

